Ein Abend, der verbindet

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Weltgebetstag 2026 3jpegWeltgebetstag 2026 mit Musik, Geschichten und Küche aus Nigeria

Nigeria ist ein Land großer Gegensätze: hohe Bevölkerungszahlen, Armut und Reichtum dicht nebeneinander sowie Unterdrückung und eine geringe gesellschaftliche Wertschätzung von Frauen prägen für viele Menschen den Alltag. Das Weltgebetstagsteam aus Sarau und Neuengörs führte durch den Abend und vermittelte eindrucksvolle Einblicke in Land und Leute.

"Die Lieder des Weltgebetstags wurden durch Einfluss von Gospel und afrikanischen Rhythmen allesamt zu Ohrwürmern. Auch wenn die Aussprache des einen oder anderen Liedes nicht auf Anhieb möglich erschien, so wurden sie dennoch spätestens beim zweiten Refrain lautstark und begeistert mitgesungen. Das Gefühl der nigerianischen Gospel-Gottesdienste  war damit auch in unserem norddeutschem Gemeindezentrum angekommen, was das Ziel des Weltgebetstags ist: Menschen auf der ganzen Welt zu verbinden."
Sabine Pischke

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden landestypische Speisen aus Nigeria angeboten, die den Gästen einen weiteren Zugang zur Kultur des Landes ermöglichten. Die Küche zeichnete sich durch aromatische, herzhafte Gerichte aus, die bewusst nicht zu scharf waren. Viel Reis, frisches Gemüse und verschiedene Eintöpfe bestimmten das Angebot. In zahlreichen Rezepten kamen Brühwürfel – häufig unter dem Namen „Maggi“ bekannt – zum Einsatz, die in Westafrika heute weit verbreitet sind. Ergänzt wurden die Speisen durch eine Vielzahl weiterer Gewürze, darunter unterschiedliche Currysorten. Die abwechslungsreiche Auswahl fand großen Anklang und lud zum gemeinsamen Probieren und Austausch ein. Weltgebetstag 2026 2 jpeg